Hundesportverein Hamborn-Marxloh e.V.

Obedience

Wer weniger sportlich ist, dennoch Spaß mit seinem Hund haben möchte, für den ist Obedience die richtige Sportart. Da keine außergewöhnliche Sportlichkeit Voraussetzung ist, können auch behinderte Menschen oder Hunde diese Sportart betreiben.

Das aus Großbritannien stammende Obedience wird häufig als „die Königsklasse des Gehorsam“ beschrieben. Es ähnelt in vielen Übungen dem Gehorsamsteil der Rettungshunde- und Schutzhundprüfungen. Allerdings sind die Kommandos viel präziser und eleganter auszuführen und das Niveau ist um einiges höher. Der Hund muss die Übungen nicht einfach nur ausführen, sondern Mensch und Hund müssen ein Team bilden, das harmonisch zusammen arbeitet. Dieses erreicht man nur, wenn der Hund dem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat.

In den unteren Starterklassen wird daher auch der Umgang Mensch-Hund als eigene Übung gewertet, bei der das freudige Arbeiten des Hundes und die Verständigung zwischen Hund und Hundeführer im Vordergrund steht.

Obedience ist vom Grundsatz her für jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter und Größe, da die Richter bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes und der Rasse Rücksicht nehmen.

Übungen, die die Hunde neben den bekannten Gehorsamsübungen (Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung und Platz mit Abrufen,) sind u. a.:

  • Apportieren (auch von Metallgegenständen)

  • Eigenidentifikation (Geruchsunterscheidung an Gegenständen)

  • Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)

  • Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)

  • Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden

  • Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

 


 

 

 

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